Der Bag-in-Box beim Wandern, Picknick oder auf Festivals: Die Outdoor-Weinrevolution
Es gibt Momente, da ist die Weinflasche der Feind des Ausflugs. Zu schwer, zu zerbrechlich, nicht wiederverschließbar, ohne ständige Sorgen auf dem Fahrrad unmöglich zu transportieren. Und doch möchte man draußen Wein trinken. Das ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis.
Die Bag-in-Box hat eine Antwort auf all das. Und sie ist besser, als man denkt.
Das Problem mit der Flasche im Freien
Nehmen wir das Wandern. Eine 0,75l-Flasche wiegt gefüllt zwischen 1,2 und 1,5 kg – davon sind etwa 500g Glas, die nur zum Aufbewahren dienen. In einem 12-Liter-Rucksack für einen Tag in den Bergen ist das eine schmerzhafte Entscheidung. Und wenn sie herunterfällt: Scherben, Glas am Boden des Rucksacks und der Rest des Tages besteht aus stillem Wasser.
Nehmen wir das Picknick. Eine angebrochene Flasche lässt sich nicht wieder verschließen. Wenn Sie den Wein nicht innerhalb einer Stunde austrinken, oxidiert er. Und wenn Sie den Korkenzieher vergessen haben, ist das eine ganz andere Geschichte.
Nehmen wir das Festival. Zwischen Hitze, Warteschlangen und dem Glasverbot auf manchen Geländen ist die Flasche entweder am Eingang verboten oder nach zwei Stunden in der Sonne zur Wärmebombe geworden.
Was die Bag-in-Box konkret ändert
Das 3-Liter-Format: 4 Flaschen Wein in einer Verpackung, die weniger wiegt als eine volle Flasche, die nicht zerbricht und die sich beim Entleeren zusammenzieht – sie nimmt also immer weniger Platz im Rucksack ein. Für eine Gruppe von 4 bis 6 Personen am Wochenende ist das das Äquivalent zu einem Weinkarton unter dem Arm einer einzelnen Person.
Für zwei Personen: ideal für einen Tag. Leicht, unzerstörbar, wiederverschließbar. Sie öffnen, gießen ein, legen es zurück in die Tasche. Der Wein oxidiert zwischen zwei Gläsern nicht, da sich der Beutel entleert, ohne Luft hereinzulassen.
Hitzebeständigkeit: Die Natur- und Bioweine im Katalog von LET IT BiB vertragen Temperaturschwankungen in der Regel besser als ihre konventionellen Gegenstücke, die mit chemischen Stabilisatoren versetzt sind. Ein Rosé mit etwas zu hoher Temperatur ist vielleicht nicht perfekt, aber es ist nicht die Katastrophe eines "gekochten" Weins, wie oft behauptet wird.
Das Festival: die stille Revolution
Viele Festivals haben Glas auf ihrem Gelände aus offensichtlichen Sicherheitsgründen verboten. Das hieß lange Zeit: Dosenbier oder Wein aus industriellen Getränkekartons. Nicht gerade berauschend.
Die Bag-in-Box löst das Problem sauber. Der Beutel ist flexibel, der Karton leicht, der Zapfhahn ist sogar mit einer Hand praktisch zu bedienen, während man im anderen Glas hält. Manche Festivalbesucher haben das "Hervorholen der Bag-in-Box" zu einem geselligen Moment gemacht – sie geht herum, man teilt, man muss nicht jedes Mal fragen, wer den Korkenzieher hat.
Es liegt etwas Anti-Snobistisches darin, zu dem sich LET IT BiB voll und ganz bekennt. Guter Wein ist nicht nur dem weißen Tischtuch und respektvollem Schweigen vorbehalten. Er kann ein Konzert begleiten, während man im Gras steht, mit den Füßen im Matsch und den Armen in der Luft.
Wandern: praktische Empfehlungen
Für ein Wochenende in der Hütte oder auf dem Campingplatz ist die 3L-Box ideal, der Wein kommt perfekt temperiert für den Aperitif an!
Ein mineralischer Weißwein von der Loire oder aus dem Elsass für Wanderungen im Sommer. Ein leichter Rotwein aus dem Beaujolais oder von der Loire für Biwak-Abende. Ein Rosé aus der Provence oder dem Languedoc für Picknicks. Das alles gibt es im BIB-Format. Das alles lässt sich gut transportieren.